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  • AutorenbildElizabeth Dubrocq

Schlafstörung...

Aktualisiert: vor 21 Stunden



3 Uhr in der Nacht... Mein beunruhigter Geist raubt mir den Schlaff.

Was müsste ich noch tun, um meine Kunst zu verkaufen, so, dass ich davon leben könnte? Meine Kunst kommt gut bei dem Publikum an. Während der Internationalen Ausstellung in Glinde bei Hamburg stand ein Besucher vor meinem Stand, betrachtete in aller Ruhe meine Bilder, dann sagte er:

" - Ich stelle fest, dass die Preise in der Kunsthalle hoch sind, weil die Namen berühmt sind, nicht weil es dort schöner ist."

Danke für den ermutigenden Kompliment!

Und viele andere Menschen sagen zu mir: nicht aufgeben, weiter so!

Nun, einige Monaten nach FORM-(A)RT 24 und anderen Ausstellungen habe ich nur drei Bilder verkauft, davon kann ich nicht leben.

Gestern habe ich eine Interview von Jonas Burgert gehört, der auf einem Mal berühmt wurde und jetzt seine Kunstwerke super gut verkauft. Der Mann ist auch sehr klug und sich selbst treu. Er hatte 100 Euro von einem Freund ausgeliehen, damit er an einer Kunstmesse in Berlin teilnehmen konnte. Da wurde er von einem Galerist aus Hamburg entdeckt. Ein Traum! :) Er hatte sein Leben vorher auch Jahren lang minimalist gestalltet, so, dass er sich seiner Kunst widmen konnte. Ich tue es auch. Alles in meinem Leben dreht sich um meine Kunst und mein Versuch, so wenig wie möglich Störfaktoren zuzulassen, damit ich meine kreative Energie frei fliessen lasse und immer wieder neues entdecke.

Vermutlich ist meine Kunst noch nicht reif genug, um an der Öffentlichkeit ihre Platz endlich zu nehmen.

Ich werde daran weiter arbeiten. Deshalb kann ich nicht schlafen. Ich denke nach. Was soll ich ändern? Mir gefällt es, dass manche Leute in meinen Bilder hören können, was ich beim Malen zugehört habe... oder dass die Botschafte der Pflanzen, die ich vor dem Malen geräuchert habe, einen Weg durch meine Pinsel, Spachtel und Farben finden und auf die Leinwand ankommen. Der Duftschaman, der die Räuschermischungen komponiert, erkennt die Bootschafte. Das finde ich grossachtig!

Ich konnte anhand meiner eigenen Kunstwerke sehen, wie ein Mensch für seine Umwelt durchlässig sein kann, dass man mit allem verbunden ist! und dass unsere Innere gar nicht von der Aussere mit der Haut isoliert ist.

Nichts, was lebt, ist dicht. Das Leben IST Austausch... Das sagte auch der Astrophysiker Hubert Reeves. Ohne Austausch stirbt das Lebenwesen.


Mit dem Bild Schwingungspräsenz entdeckte ich sogar, dass mein Unterbewusstsein meine Malerei nutzen konnte, um mir zu zeigen, was ich noch ignorierte. Einige Tage später, nachdem ich dieses Bild gemalt hatte, stellte ich fest, dass ich einen Tumor im Unterleib hatte. Das zeigte mir schon das Bild.

Zu dieser Erfahrung schrieb ich den folgenden Kommentar:


"Die Kommunikation Körper/Bewusstsein ist faszinierend, genau wie die Kommunikation zwischen allen Zellen - in mir, um mich herum und überall...... Die Trennung ist eine Illusion, die uns in die Irre führt."


Was habe ich mit meiner Malerei anzubieten?

Eine Werk, die uns mit unsichtbaren Phänomenen verbindet und auf uns wirkt. Und wenn diese Verbindung stattfindet, verbinden wir uns auch mit uns selbst. Und das ist für mich hoch wichtig. Wenn wir mit uns selbst verbunden sind, ist unser Leben autentisch, unsere Gefühle unsere Gedanken unsere Taten... autentisch. Dann stimmig.


Ich beobachte jetzt den Sonnenaufgang. Möge es ein Symbol für mich sein!


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